Astrid Schneider

Ein Interview mit Astrid Schneider, Kinderbuchautoren (Mirelle und ihre Freunde):

Seit wann schreibst du schon Kinderbücher?
Angefangen mit dem Schreiben habe ich 2011, ich schrieb an zehn unterschiedlichen Büchern aus den Genres Kinder-und Jugendbücher, Romane, Ratgeber. An eine Veröffentlichung habe ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gedacht. Die Story für mein aktuelles Kinderbuch „Mirelle und ihre Freunde“ war eigentlich schon 2014 fertig aber ich wollte das ganze noch etwas reifen lassen. Der passenden Illustratorin (Fadi Kurtalic) bin ich dann Anfang 2015 begegnet, Ende 2015 habe ich mich dazu entschlossen das Kinderbuch „Mirelle und ihre Freunde auf der Suche nach dem Wunschkraut“ zu veröffentlichen.

Bisher habe ich nur dieses Kinderbuch veröffentlicht aber darauf bin ich verdammt stolz und freue mich immer wieder auf´s neue, wenn ich das Cover sehe und die Charaktere vor meinem inneren Auge lebendig rumhüpfen, dass bringt mich immer zum schmunzeln!
Ein weiteres Kinderbuch steht für Ende 2016 an. Anfang 2017 ist das Jugendbuch aus der Fantasyreihe „Die Saga von Lagas“ geplant- hier geht es um Engelsvampire.

„Mirelle und ihre Freunde“- Klappentext:
Mirelle, Fabrizio und Trampi sind völlig unterschiedlich. Eine Schildkröte, eine Giraffe und ein Nilpferd – was könnte die schon verbinden? Und doch sind sie alle auf der Suche nach etwas, das man nicht erklären, sondern nur fühlen kann: Freundschaft. Gemeinsam macht sich das Gespann auf die Suche nach dem sagenumwobenen Wunschkraut. Dabei entdecken sie in ihrer Unterschiedlichkeit gegenseitig die Stärken der anderen und wachsen zu echten Freunden zusammen. Fast haben sie ihr Ziel erreicht, doch da ist noch der eitle Ismo …
Ich möchte mit meinem Kinderbuch nicht nur unterhalten, sondern den kleinen und großen Lesern etwas mitgeben. Egal, wie wir sind, welche Nationalität, welche Sprache, welchen Hintergrund – wir sind gut so, wie wir sind! Und gemeinsam kann man so viel mehr erreichen, als jeder einzelne gedacht hat. Auch wenn es viele und vielfältige Probleme gibt auf dieser Welt, die Lösungen und positiven Erlebnisse sind es ebenso.

Wie bist du auf die Idee gekommen, Bücher zu schreiben?
Eher durch einen Zufall bin ich zum Schreiben gekommen. Ich hatte das erste Mal in meinem Leben extreme gesundheitliche Probleme. Um diese schwere Zeit zu überstehen, begann ich zu schreiben.

Heute kann ich mir meine Welt ohne das Schreiben gar nicht mehr vorstellen.

Von was lässt du dich am liebsten inspirieren?
Zu 60 % sind es Erlebnisse, die ich durch das Schreiben irgendwie verarbeite. Es ist nie die haargenaue erlebte Story, oft sind es Bruchteile, eine Situation oder ein Satz der mich inspiriert und abschweifen lässt. So entsteht dann eine ausgereifte komplette neue Story.
Zu 40 % sind es die Menschen in meinem Umfeld, fremde manchmal, Wortfetzen die ich irgendwo zwischen S-Bahn und Bäcker aufschnappe. Diese Wortfetzten reichen meist aus und ich kreiere mir meine eigene Story daraus.

Bei meinem „Mirelle und ihre Freunde-Buch“, war es meine geistig-behinderte Schwester, die mich inspiriert hat. In unserer Kindheit haben wir so viele unschöne aber auch schöne Momente bezüglich der Themen Freundschaft und Makel erlebt.

 Was ist dein persönliches Lieblingsbuch?
Ich liebe alle Bücher von Astrid Lindgren, sie ist/war mein größtes Idol.
Schon als Kind, als ich all ihre Bücher verschlang, schaffte sie es mit ihren Storys mich tagtäglich in ihre Welt mitzureisen. Ich wünschte ich hätte sie einmal persönlich getroffen um noch mehr von ihr zu erfahren und zu lernen.
War es schwierig, einen Verlag zu finden, der deine Bücher veröffentlichen wollte?
Da ich kompletter Neuling in der Schreiberwelt bin muss ich sagen das ganze Thema ist schwieriger als ich es mir vorgestellt hatte.
Einen klassischen Verlag zu finden hatte ich nach reichlicher Recherche recht früh ausgeschlossen. Ich wollte es als Selfpublisher versuchen. Nun, auch das war nicht so einfach in diesem Dschungel den passenden Verlag zu finden. Es gibt mittlerweile so viele interessante Angebote für Selfpublisher, so dass es ein ganzes Stück Arbeit ist um hier das passende Gegenstück für sich zu finden.
Nun gut, nach 2 Monaten Recherche und vielen Telefonaten habe ich mich für meinen aktuellen Verlag (tredition aus Hamburg) entschieden und muss sagen, ich bin sehr begeister mit meiner Wahl.
Tredition unterstützt und informiert mich in sehr vielen Belangen. Setzt diverse Marketingaktionen um und ist für mich meine rundumsorglos-Begleitung.

Zunächst ist man überglücklich das eigene Buch online bei den gängigen Läden (amazon, buch.de, thalia uvm) zu sehen! Aber was nun? Zurücklegen, warten, sich auf den Verlag verlassen und auf den nächsten Besteller hoffen? Nein, im Gegenteil, jetzt beginnt meiner Meinung nach die wirklich harte Arbeit, die mit viel Ausdauer und Ideenreichtum verbunden ist.

Gibt es schon ein neues Buch, das nur darauf wartet, gelesen zu werden?
Ja, die Reise von Mirelle und ihren Freunden geht weiter;-) Sie treffen auf „Jimmy den schnellsten Rennhasen der Welt“, der mit seiner umgebauten Karotte als Rennfahrer durch das Land zieht. Gemeinsam lösen sie weitere Rätsel und kämpfen für das Gute im Tierreich. Dieser Teil wird Ende 2016 erscheinen.
Ebenso wird gerade fleißig an der Hörbuch-Version und an einer CD mit Kinderliedern gearbeitet!
Ihr dürft gespannt sein, es wird viel passieren in der Mirelle-Welt

Vielen Dank, Eure Astrid Schneider
www.astridschneider-autorin.de