Ganz schön chaotisch: Wieselwusel

Ui, denke ich, als ich „Wieselwusel“ das erste Mal in Händen halte. Ganz schön chaotisch! Ich weiß gar nicht, wo ich als erstes hinschauen soll. Das ist also der Kinderbuchbestseller, der in Polen die Herzen der Kinder im Sturm erobert hat. Ehrlich gesagt habe ich mir das ein bisschen anders vorgestellt, denn Wieselwusel gehört nicht zu den Bilderbüchern, in die man (oder besser gesagt ich) sich sofort verliebt. Bei mir war es eher Liebe auf den zweiten Blick.

Worum es geht? Um die liebe Unordnung: Ein liebenswertes Ungeheuer namens Wieselwusel 
(poln.: Baagan = Chaos, Tohuwabohu) wird zum Freund der Familie. Irgendwann ist er plötzlich da und bringt manches durcheinander: Keller, Aufzug, Wohnzimmer, Nähkorb, Werkstatt, Badezimmer, Spülbecken, Gartenbeet, Kinderzimmer und Weihnachtsbaum zeigen deutlich seine Spuren. Alle Familienmitglieder haben ihre Strate-gien, um die Ordnung wiederherzustellen. Aber sie sind sich einig: »Ohne Wieselwusel ist das Leben langweilig.«

Wieselwusel

Besonders an diesem Bilderbuch sind die grafisch kreativen Bilder, keine Frage! Die Unordnung wird nicht nur erzählt, sondern vor allem auch gelebt. Auf jeder Doppelseite gibt es unzählige Dinge zu entdecken, die als Gesamtheit wiederum ein Kunstwerk ergeben. Also traut euch und lasst euch auch mal auf Wieselwusel ein 😉

Die polnische Originalausgabe wurde übrigens für die Gestaltung sogar als „Buch des Jahres 2013“ nominiert!

 

 

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